Leider hat Lee vergessen, Süßigkeiten für Halloween einzukaufen, so dass wir etwaig vorbeischneienden Hexen, Geistern, Piraten, Legionären, Mönchen, Bayern in Lederhosen oder Dirndl, Vampiren, Fred Feuersteins, Zauberern, Feuerwehrmännern, Zombies und was sonst noch so unterwegs sind schutzlos ausgeliefert sind.
Vielleicht gehen die aber auch alle unverrichteter Dinge an der Wohnung vorbei, denn wir haben keinen geschnitzten Kürbis und auch sonst keine Halloween-Deko wie viele andere Häuser:
Auf der anderen Seite haben wir auch keine fiese Hexe, die noch fiesere Geister verscheucht.
Und das schlimmste: Es gibt keine Süßigkeiten, die übrig bleiben können!
Oktober 31, 2011
Oktober 22, 2011
Halloween in Six Flags
Gestern Abend bin ich mit einigen MBA-Studenten zum Six-Flags-Vergnügungspark in der Nähe von Atlanta gefahren - ein riesiger Spaß!
Anscheinend scheinen die gesetzlichen Bestimmungen in den USA diesbezüglich etwas laxer zu sein, oder amerikanische Achterbahn-Ingenieure trauen sich mehr zu - oder die Park-Manager haben zu viel Theme-Park gespielt und dort so verrückte Achterbahnen wie ich gebaut.
Jedenfalls bin ich in Deutschland noch keine Achterbahn gefahren, bei der man drei Loopings hintereinander und dann noch ein paar Schrauben fährt (irgendwann kommt man beim Mitzählen durcheinander).
Sehr cool auch, dass viele der Fahrgeschäfte lizensiert sind, und man zum Beispiel den "Superman Ultimate Flight" waagrecht mit ausgestreckten Armen fährt.
Besonders cool fand ich den Gotham City-Teil - eigentlich mag ich ja keine Kettenkarussels, aber wenn Batman & Robin auch mitfahren kann man ja kaum widerstehen!
Zwar war der Park theoretisch bis 11 Uhr geöffnet, aber die Batman-Achterbahn hatte leider schon geschlossen, sehr schade!
Nachts war ich auch noch nie in einem Vergnügungspark, und auch wenn es ziemlich kalt wurde haben sich wenigstens nette Fotoeffekte ergeben.
Und außerdem hat es gut zur Halloween-Atmosphäre gepasst (den Europa-Park fand ich aber deutlich besser dekoriert):
Dumm nur für die Leute, die ca. eine halbe Stunde im Daredevil festgesessen sind. In der Vertikalen wohlgemerkt. Das war bestimmt kalt und unbequem.
Oktober 20, 2011
Pimp my Segway
Bald auch als Staubsauger erhältlich!
Oktober 12, 2011
Happy birthday Emory
Hurra, heute hat die Emory University ihren 175. Geburtstag gefeiert - das ist toll, weil es umsonst etwas zu essen gab!
Gerade als ich mir überlegt habe ob ich wirklich so verzweifelt bin, dass ich in den völlig überteuerten Pizza Hut auf dem Campus gehe oder ähnlichen Unsinn tue, habe ich Massen von Studenten mit Hot Dogs gesehen - und mit untrüglichem Instinkt sofort auf einen Hot-Dog-Stand in der Nähe geschlossen!
Da konnte ich natürlich nicht nein sagen und habe mir auch brav meinen Papp-Hot-Dog geholt - außer nach Ketchup und Senf hat er zwar nach nichts geschenkt, aber es ist ja ein geschenkter Gaul (im übertragenen Sinne, tatsächlich war es hoffentlich Schwein).
Außerdem gab es giftig aussehende Cupcakes, Chips und natürlich Brause von der netten Firma mit dem rot-weißen Schriftzug.
Dass nebenbei Würdenträger der Universität auf einer Bühne neben einem kitschigen Feuer à la Olympia eine Laudatio gehalten haben musste ich halt in Kauf nehmen. There is no free lunch, wie der VWLer sagen würde.
Oktober 10, 2011
Dumping erlaubt - oder doch nicht?
Manchmal ist Amerika schon verwirrend. Vor allem für brave Deutsche, die nicht bei roter Ampel über die Straße gehen wollen und sich auch sonst an alle schönen Schilder halten wollen.
Aber einfach machen es einem die Amis oft nicht. Zum Beispiel beim Müllcontainer (in Deutschland heißt sowas Recyclinghof, aber hier ist man wenigstens ehrlich und schmeißt gleich alles in einen Container).
Auf der linken Seite wird mehrmals darauf hingewiesen, dass es sich um einen Dumpster handelt, also einen Müllcontainer. Auf der rechten Seite steht aber "No dumping allowed", also Müll abladen verboten. Was denn nun? Wäre schön, wenn sich der Schilderaufhängebevollmächtigte mal entscheiden könnte.
Aber nach einem Blick ins Wörterbuch tut sich noch eine andere Erklärungsmöglichkeit auf: vielleicht geht es ja hier ums Preisschleuderei? Ob Preisabsprachen womöglich häufig bei Müllcontainern getroffen werden? Oder ist das Gewissen hier am ehesten zu beeinflussen, weil man wegen dem nicht-recyclen schon unterschwellig Schuldgefühle hegt?
Oktober 09, 2011
Pride Day in Atlanta
Im Gegensatz zu dem Rest von Georgia - Südstaaten-Hinterland - ist Atlanta sehr liberal und tolerant und hat eine große Schwulengemeinde. Und einmal im Jahr wird das gefeiert - mit jeder Menge Besuchern aus umliegenden Staaten.
Einer der Höhepunkte, so habe ich mir zumindest sagen lassen, ist die Gay Pride Parade. Das musste ich mir natürlich angucken, schon um einen Vergleich zum Christopher Street Day in Berlin zu haben.
Und es hatte mir noch besser als in Berlin gefallen - die Atmosphäre war wirklich super, die Leute sehr tolerant und enthusiastisch. Auch wenn (oder weil) ein sehr großes Polizeiaufgebot da war und viele Hubschrauber gekreist sind, blieb alles friedlich.
Statt dicke Trucks in Berlin gab es hier viel mehr kleine Wägen - z.B. Cabrios oder Pickups. Im späteren Verlauf wurde das dann interessanterweise immer mehr zur Werbeveranstaltung. Was Insektenvernichtung mit dem Umzug zu tun hatte, war mir nicht ganz klar. Oder warum sich die "Coalition to Un-Chain Dogs" für Schwulenrechte interessieren sollte.
Sehr lustig auch der rasende Reporter, der es sich wohl zum Ziel gesetzt hatte, mindestens eine Person pro Wagen zu interviewen. Auch wenn es sich um einen Segway oder einen Tretroller handelte.
Einer der Höhepunkte, so habe ich mir zumindest sagen lassen, ist die Gay Pride Parade. Das musste ich mir natürlich angucken, schon um einen Vergleich zum Christopher Street Day in Berlin zu haben.
Und es hatte mir noch besser als in Berlin gefallen - die Atmosphäre war wirklich super, die Leute sehr tolerant und enthusiastisch. Auch wenn (oder weil) ein sehr großes Polizeiaufgebot da war und viele Hubschrauber gekreist sind, blieb alles friedlich.
Statt dicke Trucks in Berlin gab es hier viel mehr kleine Wägen - z.B. Cabrios oder Pickups. Im späteren Verlauf wurde das dann interessanterweise immer mehr zur Werbeveranstaltung. Was Insektenvernichtung mit dem Umzug zu tun hatte, war mir nicht ganz klar. Oder warum sich die "Coalition to Un-Chain Dogs" für Schwulenrechte interessieren sollte.
Sehr lustig auch der rasende Reporter, der es sich wohl zum Ziel gesetzt hatte, mindestens eine Person pro Wagen zu interviewen. Auch wenn es sich um einen Segway oder einen Tretroller handelte.
Oktober 08, 2011
Geschenk-Ideen aus dem Süden
Weihnachten rückt immer näher, und in Deutschland sind bestimmt alle Supermärkte schon voller Schokoweihnachtsmänner. Hier ist es noch nicht soweit, denn es steht erst mal Halloween vor der Tür - trotzdem kann man sich ja schon mal Gedanken über Geschenke machen.
Manche Sachen sind so toll, dass man sie am liebsten sofort verschenken möchte (bzw. geschenkt bekommen, je nach Geschlecht):
In der passenden Handtasche kann man dann gleich das Lasso transportieren, und den Revolver. Und was die Frau von Welt sonst noch so braucht...
Und wenn man wie gesagt mit dem Schenken nicht bis Weihnachten wartet, kann man dann die Schuhe auch gleich auf passenden Festivitäten zur Schau stellen:
Jedoch sind nicht alle Verwandten & Freunde so lasterhaft veranlagt. Wäre ja auch schlimm! Für die gibt es deshalb etwas Nahrung für den Körper und für den Geist.
Mann, zwei Grundbedürfnisse gesundheitsbewusster Christen auf einmal gestillt - dank Ezekiel 4:9, Müsli zusammengebaut "as described in the Holy Scriptures"! Und das in den drei leckeren Geschmacksrichtungen Taube-Blaubeere, Taube-Erdbeere und Taube-Rosine!
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