Oktober 09, 2011

Pride Day in Atlanta

Im Gegensatz zu dem Rest von Georgia - Südstaaten-Hinterland - ist Atlanta sehr liberal und tolerant und hat eine große Schwulengemeinde. Und einmal im Jahr wird das gefeiert - mit jeder Menge Besuchern aus umliegenden Staaten.
Einer der Höhepunkte, so habe ich mir zumindest sagen lassen, ist die Gay Pride Parade. Das musste ich mir natürlich angucken, schon um einen Vergleich zum Christopher Street Day in Berlin zu haben.
Und es hatte mir noch besser als in Berlin gefallen - die Atmosphäre war wirklich super, die Leute sehr tolerant und enthusiastisch. Auch wenn (oder weil) ein sehr großes Polizeiaufgebot da war und viele Hubschrauber gekreist sind, blieb alles friedlich.
Statt dicke Trucks in Berlin gab es hier viel mehr kleine Wägen - z.B. Cabrios oder Pickups. Im späteren Verlauf wurde das dann interessanterweise immer mehr zur Werbeveranstaltung. Was Insektenvernichtung mit dem Umzug zu tun hatte, war mir nicht ganz klar. Oder warum sich die "Coalition to Un-Chain Dogs" für Schwulenrechte interessieren sollte.
Sehr lustig auch der rasende Reporter, der es sich wohl zum Ziel gesetzt hatte, mindestens eine Person pro Wagen zu interviewen. Auch wenn es sich um einen Segway oder einen Tretroller handelte.

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