Dezember 11, 2011

Vegas Baby!

Las Vegas ist die letzte Station unserer USA-Reise- und ein würdiger Abschluss, denn hier gibt es viele Cowboys (und -girls)! Sie fahren zwar Pick-Ups, haben aber trotzdem große Hüte auf und laufen in Jeans, Holzfällerhemden, mit Gürtelschnalle und Cowboystiefeln rum. Leider sind die meisten Cowboys (und -girls) aber dick und ziemlich in die Jahre gekommen, rauchen stinkende Zigarren und gucken zwar gerne beim Rodeo zu, würden aber wohl nicht mal in den Sattel steigen können.
Dieses Publikum hatten wir in Las Vegas nicht unbedingt erwartet, aber dafür sind die Hotels & Casinos wirklich so extravagant und fantasievoll-kitschig wie man sie von Fotos kennt. Und das war eine geschickte Überleitung, um meine nächtliche Knipsorgie zu verewigen:






Dezember 10, 2011

Winter-Wonderland

Bevor wir unseren Mietwagen zurückgeben müssen, haben wir uns noch den Grand Canyon angesehen - unser dritter und vorerst letzter Nationalpark in den USA.
Da wir wirklich früh aufgestanden sind, und uns außerdem mit ausreichend Koffein versorgt haben, mussten wir auch keinen Zwischenstopp in Bedrock einlegen - obwohl Fred Feuerstein sehr einladend gewinkt hat!

Nachdem wir gestern in der Wüste waren, hatten wir heute allerdings keinen Schnee erwartet!





Dezember 09, 2011

Death Valley

Nachdem wir uns LA angesehen haben und in den Vororten der Schönen und Reichen gelustwandelt sind, haben wir uns heute auf nach Las Vegas gemacht. Eigentlich ist die Strecke zwischen LA und Las Vegas wohl recht unspektakulär, also haben wir uns entschlossen, sie durch einen kleinen Abstecher ins Death Valley etwas aufzupeppen.
Also haben wir unser Auto aufgetankt und unsere Wasservorräte aufgefrischt (typisch deutsche Vorsichtsmaßnahme) und haben uns erst dann auf den Weg gemacht. Schon das war übertrieben, denn erstens sind unterwegs einige Tankstellen, und zweitens hatte es höchstens 10 Grad, wir waren also keinem übertriebenem Risiko ausgesetzt, zu verdursten. Aber immerhin haben wir kein Ersatzauto mitgenommen.

Wir waren, als wir nach ca. 2 Stunden Fahrt dort angekommen sind, recht begeistert! Die Vegetation ist zwar wenig abwechslungsreich, aber das hat auch seinen Reiz, Und es ist sehr faszinierend, an welch widrige Umstände sich Pflanzen anpassen können.








Auf dem Weg nach Las Vegas haben wir dann noch die Gelegenheit genutzt, eine Geisterstadt anzugucken - sehr cool, denn es hat auch gerade gedämmert. Angeblich wurde Rhyolite verlassen, da die Minen in der Nähe der Stadt nicht mehr profitabel waren. Meine Theorie ist eher, dass die Einwohner es schlicht nicht ausgehalten haben, den ganzen Tag nur Country zu hören - denn außer zwei Country-Sendern kommt im Death Valley meist nur Rauschen über den Äther.





Dezember 08, 2011

My Real O.C.

Als begeisterter "Laguna Beach" und "The Hills" Fan habe ich insbesondere unseren Stops in Los Angeles und Laguna Beach entgegengefiebert. Hier einige Bilder von meinem ganz persönlichen Laguna Beach-Traum, der auch Jo (als nicht ganz so großen Fan) begeistert hat. Traumhaft, oder? :-)








Bei diesen tollen Impressionen wollten wir uns gleich ein paar Immobilien ansehen, was jedoch aufgrund strenger Sicherheitsmaßnahmen (bei den High-End-Stadtteilen handelt es sich allesamt um "gated communities") leider nur aus der Ferne möglich war.



Somit haben wir uns bislang noch für keines der Objekte entschieden. Umso besser, dann können wir das dadurch gesparte Geld jetzt in einen Riesen-Donut investieren, yay!! :-D


Mit Catwoman im Nacken durch Hollywood

Nach unserer abenteuerlichen Fahrt Richtung Süden sind wir wohlbehalten in Los Angeles angekommen - ja, trotz Chaos-Joe am Steuer.
Leider mussten wir feststellen, dass unser Motel in einem nicht allzu tollen Viertel ist. Bei der Ankunft hat sich LA dann nicht gerade von seiner schönsten Seite präsentiert. Nachdem sich auch noch das kontinentale Frühstücksbuffet als Auswahl an zwei Sorten Cornflakes entpuppt hat, sind wir morgens schnell in den Bus gesprungen und in Richtung Beverly Hills gefahren.
Ich muss sagen, dass ich von LA von erfahrenen USA-Reisenden nichts besonders Gutes gehört habe, und deshalb war ich auch nicht zu enttäuscht. Aber für little Dodo galt das leider nicht, sie hatte nämlich eine sehr genaue Vorstellung davon, wie LA auszusehen hat (ob es realistisch ist, dass alle 3,8 Millionen Einwohner der Stadt in Villen wohnen, sei mal dahingestellt).
Ein kleines Trostpflaster war immerhin, dass die Straßen auch in "unserem" Viertel schön weihnachtlich dekoriert waren.


Zum Glück waren alle Häuser in Beverly Hills schön protzig, und auf dem Rodeo Drive sah alles sehr schicki-micki und gar nicht nach Ghetto aus, und so war der Tag gerettet.





Natürlich sind wir auch in Hollywood gewesen und haben uns den obligatorischen Walk of Fame angesehen. Allerdings haben uns die Gebäude nicht unbedingt vom Hocker gerissen, und nervige Tour-Veranstalter, aufdringliche Cat-Women-Dominas und die Vorstellung des Muppet-Films inklusive Kreischkonzert der versammelten Kinderschar haben uns recht schnell wieder flüchten lassen.

Heute sind wir dafür noch ein bisschen an den Strand gefahren, zuerst ins Örtchen Seal Beach, Seehunde angucken. Doof nur, dass es dort gar keine Seehunde gibt. So mussten wir uns mit dem zweit-längsten Pier in Kalifornien begnügen.
Wir haben aber nicht aufgegeben und sind dann noch weiter gefahren nach Huntington Beach, wo wir Surfern zusehen wollten. Dooferweise ist es auch in Kalifornien im Winter nicht wirklich heiß (im Vergleich zu Deutschland vielleicht), und es weht zumindest am Meer eine recht steife Brise, so dass sich nur die wirklich harten auf ihre Surfbretter schwingen und das Meer unsicher machen. Tolle Fotos davon gibt's leider nicht, weil es nicht wirklich Wellen gab, auf denen die Surfer hätten surfen können, und das sieht dann doch traurig aus.
Dafür sehen der Strand und die Strandpromade recht nett aus.


Da kann man dann sogar darüber hinwegsehen, dass man im Angesicht einer Ölplattform surft - oder eine Pferdekopfpumpe im Vorgarten hat.