Nachdem wir uns LA angesehen haben und in den Vororten der Schönen und Reichen gelustwandelt sind, haben wir uns heute auf nach Las Vegas gemacht. Eigentlich ist die Strecke zwischen LA und Las Vegas wohl recht unspektakulär, also haben wir uns entschlossen, sie durch einen kleinen Abstecher ins Death Valley etwas aufzupeppen.
Also haben wir unser Auto aufgetankt und unsere Wasservorräte aufgefrischt (typisch deutsche Vorsichtsmaßnahme) und haben uns erst dann auf den Weg gemacht. Schon das war übertrieben, denn erstens sind unterwegs einige Tankstellen, und zweitens hatte es höchstens 10 Grad, wir waren also keinem übertriebenem Risiko ausgesetzt, zu verdursten. Aber immerhin haben wir kein Ersatzauto mitgenommen.
Wir waren, als wir nach ca. 2 Stunden Fahrt dort angekommen sind, recht begeistert! Die Vegetation ist zwar wenig abwechslungsreich, aber das hat auch seinen Reiz, Und es ist sehr faszinierend, an welch widrige Umstände sich Pflanzen anpassen können.
Auf dem Weg nach Las Vegas haben wir dann noch die Gelegenheit genutzt, eine Geisterstadt anzugucken - sehr cool, denn es hat auch gerade gedämmert. Angeblich wurde Rhyolite verlassen, da die Minen in der Nähe der Stadt nicht mehr profitabel waren. Meine Theorie ist eher, dass die Einwohner es schlicht nicht ausgehalten haben, den ganzen Tag nur Country zu hören - denn außer zwei Country-Sendern kommt im Death Valley meist nur Rauschen über den Äther.
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